Münster, 5. April, 18 Uhr: »Vielfalt, Respekt & Coming-out«

Am Freitag, den 5. April 2019, lese ich im Münsteraner LGBTI-Jugendtreff »Track e.V.« (Dechaneistraße 14) unter dem Titel »Respekt, Vielfalt und Coming-out« aus meinen Büchern »Endlich mal was Positives« über meinen Umgang mit der 1994 festgestellten Immunschwächekrankheit HIV und »Frischfleisch war ich auch mal« mit Geschichten zum Wandel der Zeiten – hier insbesondere Erinnerungen an mein Coming-out und andere Begebenheiten aus einer Zeit, in der der § 175 StGB noch aktuell war.

Beide Bücher befassen sich mit Thematiken, die in der Gesellschaft immer noch – und nach wie vor zu Unrecht – negativ konnotiert sind und auf unterschiedliche Arten völlig unbegründete Ängste auslösen. Der Lebensweg gerade junger Menschen auf dem Weg zu Selbstfindung und Behauptung hängt von vielen Faktoren ab – unter anderem auch davon, wie sie als Person und als Persönlichkeit wahrgenommen werden. In einer Zeit, in der sich trotz aller liberalen Fortschritte wieder einmal die Ressentiments gegen nicht-heterosexuelle Menschen bzw. gegenüber Menschen, die nicht einem abstrakten erdachten Ideal entsprechen, wieder häufen, sind Gelegenheiten zum Austausch und zur Solidarität unverzichtbar.

Das Jugendzentrum »Track e.V.« öffnet sich zu dieser Veranstaltung allen interessierten Menschen unabhängig von Alter und/oder sexueller Orientierung. Wir alle freuen uns auf einen regen Austausch! Der Eintritt ist frei.

Track e.V., Dechaneistraße 14, 48145 Münster (Fachwerkhaus auf dem Schulhof der Grundschule Mauritz)

Feedback „HIV im Film“ beim 3rd HUMAN VISION film festival in Dornbirn:

Eigentlich war das Wetter zu schön für geschlossene Räume; trotzdem waren es nicht wenig Gäste, die den Weg ins Kulturzentrum Spielboden gefunden hatten. Die Filmausschnitte und die Kommentare zu meiner subjektiven Filmauswahl verfehlten ihre Wirkung nicht. Heute sind eben z. B. nur noch wenige Filme aus den 80ern bekannt.

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Dornbirn (A), 20.3.2019: Vortrag beim 3rd HUMAN VISION film festival

Unter dem Titel »Was macht das Virus auf der Leinwand? – Die Darstellung von HIV im Film« unternimmt Matthias Gerschwitz im Rahmen des HUMAN VISION film festival eine Zeitreise durch die Geschichte und Darstellung von HIV und AIDS auf Leinwand und Bildschirm, erklärt die politischen und gesellschaftlichen Hintergründe und vergleicht die filmische Darstellung mit seiner eigenen HIV-Geschichte.

Das 3rd HUMAN VISION film festival am Spielboden Dornbirn findet vom 19. – 23. März 2019 statt und präsentiert mit einem umfassenden Film- und Rahmenprogramm das Spektrum menschlichen Lebens. Es zeigt auf, wo Menschenrechte verletzt, aber auch gewahrt und gefeiert werden. Darüber hinaus möchte das HUMAN VISION film festival Handlungsräume eines mitfühlenden und würdevollen Zusammenlebens öffnen. In Filmen, Vorträgen, Diskussionen und Ausstellungen erhält das Publikum Einblicke in die Vielfalt der Themen sowie Impulse, was Jede und Jeder von uns für den Schutz von Menschenrechten tun kann.

Weitere Informationen unter www.humanvision.at