»Warte nicht, bis du ergrimmt bist – nimm BULLRICH SALZ, wenn du verstimmt bist«: Mein neues Buch ist (wieder) da!

Vorbemerkung: Warum »(wieder) da«? Die Erstausgabe war von 2007 bis 2012 erhältlich. Nun ist eine optisch und inhaltlich komplett überarbeitete Neuausgabe herausgekommen, die jedem Spaß machen wird, der sich für Geschichte interessiert.

Was wie ein lustiger, etwas altbackener Vers anmutet, gehört in Wirklichkeit zu einer ganzen Serie von humorvollen Werbesprüchen, mit denen ab den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts ein Präparat gegen Sodbrennen, Magendruck und Völlegefühl schlagartig bekannt gemacht wurde. Der Erfolg ging so weit, dass BULLRICH SALZ als der Begriff für Magenmittel Einzug in den deutschen Sprachgebrauch hielt. Nicht umsonst verlangt James Stewart in Rendevouz nach Ladenschluß, dem sehenswerten Ernst Lubitsch-Film aus dem Jahre 1940, in der deutschen Synchronisation statt schnödem sodium bicarbonate explizit diese Marke. Daran schon kann man ermessen, dass die Geschichte des Bullrich Salz weit mehr ist als eine langweilige Firmenchronik.

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist BuSa_2019_U1_400x400px.jpgIm Gegenteil: Sie ist spannend wie ein Krimi: Familienfehden und Erbstreitigkeiten, Betrug, Beleidigung, Markenrechtsverletzungen – und sogar ein Mord. All das kennzeichnet die Historie eines der ältesten deutschen Markenartikel.

Erfunden 1827 in Berlin, durchlebt BULLRICH SALZ den preußischen Staat, das Kaiserreich, die Weimarer Republik, die Zeit des Nationalsozialismus, die Bundesrepublik und ist auch heute, im vereinten Deutschland, als starke und moderne Marke nicht aus den Gesundheitsregalen des Handels wegzudenken.

BULLRICH SALZ hat in fast zweihundert Jahren Höhen und Tiefen erlebt, politischen und wirtschaftlichen Stürmen getrotzt und ganz nebenbei Millionen Verbraucher von Magenbeschwerden und Sodbrennen erlöst. Dieses Buch nimmt den Leser mit auf eine spannende Entdeckungsreise durch deutsche Marken-, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, bei der man zudem noch auf so illustre Namen wie Theodor Fontane, Walter Benjamin, Henri Nannen, Vicco von Bülow (»Loriot«), Martin Buchholz, Sönke Wortmann und Ottfried Fischer trifft.

Leseprobe
BoD Norderstedt 2019   |   188 Seiten mit 120 teils farbigen Abbildungen
ISBN 978-3-75040-336-9   |   € 13,00

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