Berlin, 19. Mai, 15 Uhr: »It‘s T-Time« im Hoeck …

Am Sonntag, den 19. Mai wird‘s in Charlottenburgs ältester Kneipe – genau genommen im rauchfreien Restaurantbereich nebenan – wieder einmal literarisch. Schauspieler Alexander Haugg und Matthias Gerschwitz, Autor von »Molle und Medaille« (der Geschichte des gastronomischen Kleinods am Berliner Mollen-Himmel), lesen Satiren und Erzählungen von Kurt Tucholsky und Mark Twain.

Die Autoren haben mehr gemeinsam als den Anfangsbuchstaben ihres Nachnamens: Beide haben in Berlin gelebt – der eine kürzer, der andere länger –, beide hatten eine sehr spezielle Sicht auf die Welt – und beide konnten mit Worten wie mit dem Florett umgehen.

Lassen Sie sich also überraschen, wenn es heißt: »It‘s T-Time«!

Sonntag, 19. Mai 2019 | 15 Uhr (Einlass 14:30 Uhr)
»Wilhelm Hoeck 1892« (Restaurantbereich) | Wilmersdorfer Straße149
Berlin-Charlottenburg | U2/U7 Bismarckstraße | Eintritt: € 10,-

Alexander Haugg, Jahrgang 1968, gab sein schauspielerisches Debut im Jahr 1983 am Staatstheater Karlsruhe. Nach Stationen in Hamburg, Freiburg, Paderborn und Lübeck ließ er sich in Berlin nieder und spielte u. a. im Saalbau Neukölln wie auch fünf Jahre am Volkstheater Varianta in Spandau. Im TV war er in großen Rollen in den Serien »Gegen den Wind«, »Morden im Norden« oder »Evelyn Hamanns Geschichten aus dem Leben« zu sehen.

Matthias Gerschwitz, Jahrgang 1959, studierte Werbewirtschaft in Pforzheim und Frankfurt, war acht Jahre in Unternehmen tätig und ließ sich 1992 mit einer Werbeagentur in Berlin nieder. 2008 veröffentlichte er mit »Molle und Medaille« das Buch über die Gaststätte »Wilhelm Hoeck 1892«. Gerschwitz präsentiert (nicht nur) im »Hoeck« regelmäßig kabarettistische Texte und hat mit der Musikerin Iris Wehner das Bühnenprojekt »reklamOrama« ins Leben gerufen.

Münster, 5. April, 18 Uhr: »Vielfalt, Respekt & Coming-out«

Am Freitag, den 5. April 2019, lese ich im Münsteraner LGBTI-Jugendtreff »Track e.V.« (Dechaneistraße 14) unter dem Titel »Respekt, Vielfalt und Coming-out« aus meinen Büchern »Endlich mal was Positives« über meinen Umgang mit der 1994 festgestellten Immunschwächekrankheit HIV und »Frischfleisch war ich auch mal« mit Geschichten zum Wandel der Zeiten – hier insbesondere Erinnerungen an mein Coming-out und andere Begebenheiten aus einer Zeit, in der der § 175 StGB noch aktuell war.

Beide Bücher befassen sich mit Thematiken, die in der Gesellschaft immer noch – und nach wie vor zu Unrecht – negativ konnotiert sind und auf unterschiedliche Arten völlig unbegründete Ängste auslösen. Der Lebensweg gerade junger Menschen auf dem Weg zu Selbstfindung und Behauptung hängt von vielen Faktoren ab – unter anderem auch davon, wie sie als Person und als Persönlichkeit wahrgenommen werden. In einer Zeit, in der sich trotz aller liberalen Fortschritte wieder einmal die Ressentiments gegen nicht-heterosexuelle Menschen bzw. gegenüber Menschen, die nicht einem abstrakten erdachten Ideal entsprechen, wieder häufen, sind Gelegenheiten zum Austausch und zur Solidarität unverzichtbar.

Das Jugendzentrum »Track e.V.« öffnet sich zu dieser Veranstaltung allen interessierten Menschen unabhängig von Alter und/oder sexueller Orientierung. Wir alle freuen uns auf einen regen Austausch! Der Eintritt ist frei.

Track e.V., Dechaneistraße 14, 48145 Münster (Fachwerkhaus auf dem Schulhof der Grundschule Mauritz)

Feedback „HIV im Film“ beim 3rd HUMAN VISION film festival in Dornbirn:

Eigentlich war das Wetter zu schön für geschlossene Räume; trotzdem waren es nicht wenig Gäste, die den Weg ins Kulturzentrum Spielboden gefunden hatten. Die Filmausschnitte und die Kommentare zu meiner subjektiven Filmauswahl verfehlten ihre Wirkung nicht. Heute sind eben z. B. nur noch wenige Filme aus den 80ern bekannt.

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Dornbirn (A), 20.3.2019: Vortrag beim 3rd HUMAN VISION film festival

Unter dem Titel »Was macht das Virus auf der Leinwand? – Die Darstellung von HIV im Film« unternimmt Matthias Gerschwitz im Rahmen des HUMAN VISION film festival eine Zeitreise durch die Geschichte und Darstellung von HIV und AIDS auf Leinwand und Bildschirm, erklärt die politischen und gesellschaftlichen Hintergründe und vergleicht die filmische Darstellung mit seiner eigenen HIV-Geschichte.

Das 3rd HUMAN VISION film festival am Spielboden Dornbirn findet vom 19. – 23. März 2019 statt und präsentiert mit einem umfassenden Film- und Rahmenprogramm das Spektrum menschlichen Lebens. Es zeigt auf, wo Menschenrechte verletzt, aber auch gewahrt und gefeiert werden. Darüber hinaus möchte das HUMAN VISION film festival Handlungsräume eines mitfühlenden und würdevollen Zusammenlebens öffnen. In Filmen, Vorträgen, Diskussionen und Ausstellungen erhält das Publikum Einblicke in die Vielfalt der Themen sowie Impulse, was Jede und Jeder von uns für den Schutz von Menschenrechten tun kann.

Weitere Informationen unter www.humanvision.at


Volles Haus im Literarischen Salon

Am Samstag, den 5. Januar durfte ich das neue Veranstaltungsjahr im vollbesetzten literarischen Salon eines Freundes in Berlin-Friedenau eröffnen. Seit vielen Jahren bietet Helmuth ein reichhaltiges Programm an Lesungen und Darbietungen aller Art; so war ich nun zum vierten Mal mit einer Lesung dabei, nachdem wir auch schon einmal mit reklamOrama gastieren durften. Weiterlesen

Mein Interview zum Welt AIDS-Tag

Anlässlich meines Aufenthaltes in Vorarlberg im November 2018 – als ich u.a. in der Reihe »positiv informiert« der Vorarlberger AIDS-Hilfe einen Vortrag zum Umgang mit der HIV-Infektion hielt – wurde ich von vol.at, einem regionalen Internet-Sender, interviewt. Die Ausstrahlung erfolgte am 1. Dezember 2018 – dem Welt-AIDS-Tag.

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Berichterstattung zur Lesung in Weiperath

Am 14. Oktober 2018 las ich im Hunsrücker Holzmuseum zu Weiperath aus dem Roman »Doppelfährte« von Norbert Heinrich Holl, der in diesem Gebäude kurz nach dem Krieg einige Monate zur Schule ging. Heute veröffentlichte die Gemeinde Morbach, zu der Weiperath gehört, auf ihrer Webseite einen Bericht darüber. (Foto: © Hunsrücker Holzmuseum/M. Pinter)

Literatur im Hunsrücker Holzmuseum:

»Doppelfährte« – auf Spurensuche in Weiperath

Morbach. Das Hunsrücker Holzmuseum in Morbach-Weiperath ist in vielfältiger Form ein Ort der Kultur. So finden neben kleinen und größeren Sonderausstellungen immer wieder Veranstaltungen statt, die auch zu Musik und Literatur einladen. […]

Am Sonntag, den 14.10.2018, wurde ein Buch mit örtlicher Bedeutung vorgestellt: „Doppelfährte“ von Botschafter a.D. Dr. Norbert Heinrich Holl. Der Bezug zum Holzmuseum liegt in der Biographie des Autors begründet. Norbert Heinrich Holl verbrachte direkt nach dem Krieg ein knappes Jahr in Weiperath und besuchte in dieser Zeit die örtliche Volksschule, die sich damals in dem Gebäude befand, das heute das Hunsrücker Holzmuseum beherbergt. Die Orte des Geschehens sind das Dorf Weiperath (Gemeinde Morbach) – im Buch „Weidenroth“ genannt – und die Walholzkirche in der Nähe; sie trägt im Roman den Namen „Wietbuschkirche“.

Die Region, das Dorf und die alte Kirche im Wiesental müssen den Autor damals so beeindruckt haben, dass er einen großen Handlungsstrang des Romans in diesem Teil des Hunsrücks ansiedelte und der wunderschönen Hunsrücklandschaft damit ein Denkmal setzt. […]

Hier geht’s zum vollständigen Bericht

Interview mit Conchita

Am 26. Oktober führte ich ein Interview mit Conchita (formerly known as Conchita Wurst aka Tom Neuwirth) über sein neues Album »From Vienna with Love«. Es wurde noch am selben Tag auf queerpride.de veröffentlicht. Das Foto stammt von André Karsai.

Ich habe mir einen Kindheitstraum erfüllt

Vor wenigen Tagen veröffentlichte Conchita alias Tom Neuwirth ein Album mit den Wiener Symphonikern. Queerpride telefonierte mit dem Künstler auf der Fahrt zwischen Leipzig und Dresden.

Er schwebt immer noch – und wer möchte es ihm verdenken? Es ist erst wenige Tage her, dass Conchita sein neues Album »From Vienna with Love« im Wiener Festspielhaus präsentieren konnte. »Ich war schon vier Wochen vorher unheimlich nervös«, gesteht er. »Ich habe vier Tage vor dem Konzert aufgehört zu sprechen, habe alle privaten Verabredungen abgesagt und die Pressetermine kurz gehalten.« Die Premiere vor ausverkauftem Haus ist gelungen. Er schwebt immer noch.

Hier geht es zum vollständigen Interview

Gevelsberg, 12.10.2018: Lesung aus »Endlich mal was Positives«

Am Freitag, den 12. Oktober 2018 werde ich in der Stadtbücherei Gevelsberg aus meinem Buch »Endlich mal was Positives« über meinen Umgang mit der HIV-Infektion lesen. Weiterlesen

Neu! HOECK-Buch jetzt auch in englischer Sprache erhältlich.

Es hat ein wenig gedauert … aber die zunehmende Anzahl von Hotels rund um die Wilmersdorfer Straße mit dem entsprechenden Zulauf internationaler Gäste hat es nötig (und möglich) gemacht: Die Geschichte einer Institution, die Geschichte der ältesten Kneipe Berlin-Charlottenburgs, die Geschichte des »Wilhelm Hoeck 1892« ist nun auch in englischer Sprache erhältlich.

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